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Hohe Traglasten: Asecos setzt im neuen Logistikzentrum auf Schwerlast Verschieberegale

  • Frühzeitige Einbindung von SSI Schäfer in die Hallenplanung ermöglichte eine optimal auf Schwerlast-Verschieberegale abgestimmte Infrastruktur
  • 1.800 Stellplätze auf 3.000 m² bei hohen Lasten
  • Neues Versandlager vereint maximale Flächennutzung, hohe Traglasten und effizienten Materialfluss

Die asecos GmbH ist ein hessischer Spezialist für Sicherheitsschränke zur fachgerechten Lagerung von Gefahrstoffen. Hohe Lagerkapazität auf geringer Fläche sowie ein einfaches und sicheres Handling auch schwerer und sperriger Güter gehörten für David Imgrund, Abteilungsleiter Logistik bei der asecos GmbH, von Anfang an zu den entscheidenden Kriterien. „Die Umstellung von stationären Regalen auf eine mobile Lösung von SSI Schäfer hat uns bereits vor rund 20 Jahren ermöglicht, den verfügbaren Platz deutlich effizienter zu nutzen“, erinnert sich David Imgrund. „Als der steigende Bedarf schließlich den Aufbau eines neuen Versandlagers erforderlich machte, haben wir SSI Schäfer deshalb früh in die Planungen eingebunden.“

Die neue Anlage fungiert als zentrales Versandlager für Produkte vor dem Versand an Kunden weltweit. Industrieunternehmen sowie Forschungs- und Entwicklungslabore nutzen die robusten Schränke zur sicheren Lagerung von brennbaren Chemikalien, Gasflaschen und Lithium-Ionen-Batterien. Integrierte Filter- und Lüftungssysteme halten im Notfall gefährliche Stoffe zurück und schützen Mitarbeitende sowie Umwelt.

Effiziente Lagerlösung für Sicherheitsschränke im europaweiten Versand
Die Anforderungen an SSI Schäfer waren von Beginn an eindeutig definiert: Konzeption und Installation einer Anlage mit Schwerlast-Verschieberegalen vom Typ ESX auf einer verfügbaren Grundfläche von gut 1.300 m2 bei einer vorgesehenen Kapazität von 1.800 Stellplätzen für Einwegpaletten 760 x 1.280 mm.

Hohe Lasten erfordern besondere Auslegung
Die hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards der asecos‑Produkte bringen konstruktionsbedingt beachtliche Gewichte mit sich: Je nach Modell und Ausstattung wiegen die Schränke im Leerzustand zwischen 160 und über 1.000 Kilogramm. Für die Logistik bedeutet das vor allem eines: Die Lagertechnik muss dauerhaft auf höchste Belastungen ausgelegt sein.

„Trotz eines konstant hohen Durchsatzes im Warenausgang benötigen wir bei der Platzierung der Artikel größtmögliche Flexibilität“, erklärt David Imgrund. Denn das Versandlager übernimmt zugleich die Funktion eines Pufferbereichs, falls Lieferungen kurzfristig umdisponiert werden müssen. „Diese Aufgaben lassen sich nur dann effizient abbilden, wenn die gesamte Anlage durchgehend für hohe Lasten konzipiert ist“, so David Imgrund weiter.

Planung im Zusammenspiel aller Beteiligten
Die frühzeitige Einbindung von SSI Schäfer in die Hallenplanung erwies sich als wesentlicher Erfolgsfaktor. „Aus unserer Sicht ist das der Idealfall“, sagt Dagmar Schweppe, Systemberaterin bei SSI Schäfer und verantwortlich für das Projekt bei asecos. „Eine Anlage, die durchgehend für hohe Lasten ausgelegt ist, lässt sich sehr gut realisieren. Wichtig ist jedoch, dass die baulichen Rahmenbedingungen von Beginn an entsprechend konzipiert werden.“

Dazu zählen unter anderem eine verstärkte Bodenplatte sowie die frühe Vorbereitung der Führungs- und Laufschienen, deren präzise Montage stark von der Beschaffenheit des Hallenbodens abhängt. „Werden solche Anforderungen erst zu einem späteren Zeitpunkt berücksichtigt, entsteht zusätzlicher Aufwand“, erläutert Schweppe.

Durch die enge Zusammenarbeit mit dem beauftragten Architekten konnten alle relevanten Vorgaben frühzeitig in die Planung einfließen. Der Bau des neuen Logistikzentrums wurde konsequent auf die Anforderungen der Regalanlage abgestimmt und bildet damit eine solide Grundlage für einen effizienten und langfristig zuverlässigen Betrieb.

Ein Neubau, der Effizienz und Nachhaltigkeit verbindet
Nach dem Baubeginn im Herbst 2023 entstand in Gründau ein neues Versandlager, dessen Halle als kompletter Neubau realisiert wurde. Anfang Dezember 2024 erfolgte die Lieferung und Montage der Schienen für die Schwerlast Verschieberegalanlage, sodass die gesamte Anlage im April 2025 erfolgreich in Betrieb genommen werden konnte. Das Ergebnis überzeugt in jeder Hinsicht. „Wir haben uns bewusst für eine Fachwerkkonstruktion aus Holz entschieden“, erläutert David Imgrund. „Die Architektur schafft eine angenehme Arbeitsatmosphäre und erfüllt zugleich unsere Anforderungen an Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung.“

Im Inneren des Gebäudes bildet die Schwerlast‑Verschieberegalanlage von SSI Schäfer das Herzstück der Logistik. Die Anlage läuft seit dem Start zuverlässig und unterstützt mit einer Auslastung von rund 75 Prozent die effiziente Abwicklung aller Versandprozesse. „Die Zusammenarbeit hat hervorragend funktioniert“, so David Imgrund. „Wir konnten die Regalanlage unmittelbar nach Abschluss der baulichen Maßnahmen in Betrieb nehmen und unser neues Logistikzentrum nahtlos in den laufenden Betrieb integrieren.“

Optimiertes Handling durch durchdachte Details
Viele der gemeinsam definierten Ausstattungsdetails zeigen heute spürbare Wirkung im täglichen Betrieb. Die acht Fahrwagen mit Längen von rund 33 beziehungsweise 29 Metern und einer Höhe von 6 Metern wurden so konzipiert, dass die Gassen von beiden Seiten befahren werden können. Dies verbessert den Materialfluss und sorgt für klare, effiziente Wege.

Zum Schutz der rückseitigen Regalbereiche entschied sich asecos auf Empfehlung von SSI Schäfer für ein robustes und flexibles Kunststoffnetz. Diese Lösung bietet zusätzliche Sicherheit und passt ideal zur Produktcharakteristik. Schränke, die in Einzelfällen etwas über die Regaltiefe hinausragen, werden damit zuverlässig abgefangen, ohne dass Bauteile beschädigt werden können.

Sichere Einlagerung auf den oberen Ebenen
Auch die Anforderungen beim Handling schwerer und sperriger Produkte wurden konsequent berücksichtigt. Ab der zweiten Ebene tragen die Regalfelder Lasten bis zu 750 Kilogramm. Gleichzeitig sind die Ablageflächen so dimensioniert, dass sie optimal auf das asecos‑Produktspektrum abgestimmt sind.

Um die Sichtverhältnisse für Staplerfahrer zu verbessern, wählte das Projektteam statt geschlossener Holzflächen stabile Gitterroste für die oberen Ebenen. Dadurch bleibt die Position der Ladeeinheiten klar erkennbar, was das Ein‑ und Auslagern erheblich erleichtert. Ein zusätzlicher Vorteil: Staub kann sich nicht ansammeln, was die Anlage langfristig pflegeleicht hält.

Ergebnis überzeugt auf ganzer Linie
Für David Imgrund steht fest, dass die frühe und enge Zusammenarbeit mit SSI Schäfer entscheidend zum Projekterfolg beigetragen hat. Die Möglichkeit, Referenzanlagen im Vorfeld zu besichtigen, sorgte für zusätzliche Planungssicherheit und half, die ideale Lösung für das neue Versandlager zu entwickeln.

Die installierten Schwerlast-Verschieberegale ermöglichen eine optimale Nutzung der verfügbaren Fläche und fügen sich perfekt in die Abläufe ein. Aus Sicht von asecos hat sich der integrative Planungsansatz voll bewährt. „Wenn bauliche Maßnahmen und Lagertechnik von Anfang an zusammen gedacht werden, entsteht eine Lösung, die im Betrieb überzeugt“, fasst David Imgrund zusammen. Die Verschieberegale ermöglichen eine optimale Nutzung der verfügbaren Fläche und fügen sich perfekt in die Abläufe ein.

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